Gedanken zum Tag - Kirche-Lenzen-Lanz-Seedorf

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Herrnhuter Losung 

des Tages


Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freunde unserer Gemeinden!

Am Anfang eines neuen Jahres, wenn der Kater von Silvester sich insKörbchen verzogen hat und man wieder klar denken kann, gehen die Gedanken in die nächsten Monate: Was wird auf uns zukommen? Wie und durch was wird das kommende Jahr geprägt sein?
Abgesehen vom weltpolitischen und landespolitischen Geschehen drehen sich die Gedanken vor allem um das Geschehen im eigenen persönlichen Leben: Gesundheit? Alltagskraft? Familie? Firma? Job? Tägliche Aufgaben und die große Lebensaufgabe? Kirchengemeinde? Verein? Freunde? … 
die Lebensbereiche, die uns tagtäglich berühren – alle mit einem Fragezeichen: Wird es gut gehen? Wird das Leben mit all seinen Facetten gelingen? Oder werden wir mit Scheitern und Zerbruch umgehen müssen?
Franz von Sales, ein französisches Mystiker und Ordensgründer des späten 16. Jahrhunderts hat einmal gesagt: „Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung.“ Es ist so, dass das Leben vom eigenen Blickwinkel geprägt wird. Lebe ich mit der permanenten Angst vor dem, was passieren könnte – was für ein erdrückendes Jahr liegt dann vor mir. Lebe ich aber mit der permanenten Hoffnung auf das Dasein und die Führung Gottes in meinem Leben: was für ein erfülltes Jahr liegt dann vor mir!
Das Bild oben zeigt den Rest eines Baumes, dem ein Künstler mit wenigen Bearbeitungen wieder „Leben“ eingehaucht hat. (Wer an die Ents im „Herrn der Ringe“ denkt, liegt dabei gar nicht so verkehrt.) Für mich ein Sinnbild, dass auch die „Reste“ meines Lebens durch den Bearbeiter, Gott, Leben bekommen können. Es muss nicht immer alles perfekt sein, die Dinge können und werden sich manchmal auch so entwickeln, wie ich es nicht gerne sehe, ich werde mit unerwarteten Geschehnissen und Ereignis-sen in meinem Leben umgehen müssen … mit dem Blickwinkel „Gott“ darf ich allem mutig und zuversichtlich entgegengehen und damit rechnen, dass Gott neues Leben möglich macht.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen mit der neuen Jahreslosung: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ (Hesekiel 36,26) den Mut für einen veränderten und verändernden Blickwinkel, der mit dem Wirken Gottes im eigenen Leben rechnet.

Ihr Pfarrer Wolfgang Nier
 

ZUM NACHDENKEN

Ich bin gesegnet

  • Wenn du nur eine Bibel hast, bist du reichlich gesegnet. Ein Drittel der Welt hat nicht Zugang zur Bibel.

  • Wenn du heute aufgewacht bist mit mehr Gesundheit als Krankheit, bist du gesegneter als eine Million Menschen, die diese Woche nicht überleben werden.

  • Wenn du niemals die Gefahr des Krieges, die Einsamkeit der Gefangenschaft, die Qual der Folter oder die Schmerzen des Verhungerns erlebt hast, bist du gesegneter als 500 Millionen Menschen auf dieser Welt.

  • Wenn du in die Kirche gehen kannst ohne Belästigung, Verhaftung oder Folter zu fürchten, bist du gesegneter als fast 3 Milliarden Christen auf der Welt.

  • Wenn du Essen im Kühlschrank hast, Kleider zu tragen, ein Dach über dem Kopf und irgendwo zu schlafen, bist du reicher als 75% der Menschen dieser Welt.

  • Wenn du Geld auf dem Konto hast, in deinem Portemonnaie und noch ein bisschen Kleingeld dazu, bist du ein Teil der 8% die reich sind.

  • Wenn du deinen Kopf lächelnd emporhebst und aufrichtig dankbar bist, bist du auch gesegnet. Die Meisten könnten das auch tun und tun es trotzdem nicht.

  • Wenn du gestern und heute gebetet hast, gehörst du in die gesegnete Minderheit, weil du daran glaubst, dass Gott Gebete erhört.

  • Wenn du daran glaubst, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, bist du ein gesegneter Teil einer ganz kleinen Minderheit dieser Welt.

  • Wenn du in diesem Jahr die Weihnachtsbotschaft hören konntest, bist du gesegneter als 700 Millionen Menschen weltweit, die nicht mehr gut hören können.

  • Wenn du in deiner Bibel lesen kannst bist du gesegneter als mehr als 2 Milliarden Menschen auf dieser Welt, die gar nicht lesen können.

 
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