Gedanken zum Tag - Kirche-Lenzen-Lanz-Seedorf

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Herrnhuter Losung 

des Tages

Jahreslosung 2019

Motiv: Stefanie Bahlinger              
Auslegungstext: Renate Karnstein
                    
Ein strahlend weißes Kreuz erstreckt sich über  die gesamte Grafikcollage Stefanie Bahlingers und reicht sogar darüber  hinaus. Es sprengt Raum und Zeit, verbindet Himmel und Erde, umfasst  alles, was war, was ist und was noch sein wird. Die Künstlerin wählt ein  Kreuz als Zeichen des Friedens. Den Ort, an dem Christus alle  feindlichen Mächte besiegt hat. Am Kreuz hat Gott mit uns Menschen und  seiner ganzen Schöpfung Frieden geschlossen. Auf unserer Suche nach  gerechtem Frieden im Kleinen wie im Großen kommen wir nicht am Kreuz  vorbei! Wie die vielen Menschen in der Grafik, die einander ohne  trennende Mauern und Grenzen ganz nah sind. Sie geben einander Halt und  leuchten in den Regenbogenfarben, die wie durch ein Prisma vom reinen  Weiß des Kreuzes reflektiert werden. Da stören keine Unterschiede, auch  nicht der Herkunft, angedeutet durch die aneinandergefügten  Schriftfragmente des Vaterunsers in verschiedenen Sprachen. Ihre  Anordnung erinnert an ein „Haus lebendiger Steine“, mit dem das Reich  Gottes immer wieder verglichen wird. Möglicherweise bilden die Personen  auch eine „Menschentraube“ als Hinweis auf Jesu Rede vom Weinstock und  seinen Reben, die nur am Weinstock Frucht bringen können. Allein,  abgelöst von ihm und seiner Gemeinde lebt es sich gefährlich: „Siehe,  ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. (…) Ihr sollt nicht  meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin  nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ (Matthäus 10,  16 u. 34), sagt Jesus zu den Menschen, die ihm nachfolgen. Was für eine  Zumutung! Genauso deutlich lässt er sie wissen: „Frieden lasse ich euch,  meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt.  Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ (Johannes 14, 27)  Was für eine Verheißung! Diese Spannung mag verwirren und ist nicht  einfach zu lösen.

Mehr dazu auf der Seite: http://www.jahreslosung.eu/jahreslosung-2019.php
GEDANKEN ….. FÜR DAS JAHR 2019 ……………

Das Paradox unserer Zeit (von Dr. Bob Moorehead)

  • Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge  Ansichten.
  • Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe aber haben weniger Freude.
  • Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.
  • Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos mehr aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns schnell auf, gehen zu spät schlafen,   stehen zu müde auf.
  • Wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.
  • Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert.
  • Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.
  • Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.
  • Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben.
  • Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür zum Nachbarn.
  • Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns.
  • Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren.
  • Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt.
  • Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.
  • Wir schreiben mehr, aber wissen weniger.
  • Wir planen mehr, aber erreichen weniger.
  • Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten.
  • Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge von Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.

  • Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der  schwierigen Beziehungen.
  • Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.
  • Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.
  • Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.
  • Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile  in die ganze Welt tragen kann, und wo Sie die Wahl haben: das Leben ändern – oder diese Text und seine Botschaft wieder zu vergessen.

  • Denkt daran, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, weil sie nicht immer mit euch sein werden.
  • Sagt ein gutes Wort denen, die euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und    nicht mehr bei euch sein werden.
  • Schenkt dem Menschen neben euch eine innige Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von eurem Herzen kommt und euch nichts  kostet.
  • Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe dich.“ und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles  Böse wiedergutmachen.
  • Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo ihr zusam-men seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben euch sein.
  • Findet Zeit euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen.
  • Findet Zeit, alles was ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der    Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.
Suche Frieden und jage ihm nach!
Ps 34,15
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