Lanz - Kirche-Lenzen-Lanz-Seedorf

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Unsere Kirchen

1325 in villa Lancic


Die Feldsteinkirche in Lanz ist zwischen 1424 und 1440 neu errichtet worden, nachdem der Vorgängerbau 1422 abgebrannt war. 1527 wurde auf die Westmauer der Kirche ein besonderes Fachwerk-gebinde aufgesetzt, das 2014 saniert und verkleidet wurde. 1701 wurde die Kirche nach Osten hin erweitert.
Der Glockenturm von 1476/77 mit achtseitigem Pyramidendach und Ummantelung von 1652 gehört zu den ältesten norddeutschen Glockentürmen. Er wurde in den Jahren 1997-1999 saniert und stabilisiert.
Die Empore im Inneren der Kirche stammt aus dem Jahre 1785, der Kanzelaltar aus dem Jahre 1701. Auf ihm sind die vier Evangelisten dargestellt. Das Gestühl mit den verzierten Bankwagen stammt aus der Zeit der Spätrenaissance.

Etwas ganz Besonderes in der Kirche ist der barocke Taufengel aus dem 16.-17. Jahrhundert.
Diser kann mit Hilfe eines Seilzuges heruntergelassen werden.
Kinderaugen leuchten und werden immer größer, wenn dieser sich auf und ab bewegt.

Zu den Predigern in Lanz gehörte auch der Vater vom weit bekannten "Turnvater" (Friedrich Ludwig) Jahn, wie auf der Tafel zu ersehen ist.
Auch in Lanz wird nach der erfolgten Dach- und Fassadensanierung weitergearbeitet - an der Elektrik, der Beleuchtung und der Heizung im Inne-ren der Kirche. Wenn der finanzielle Abschluss der Sanierung erfolgt ist, plant die Kirchengemeinde als eine der letzten Kirchengemeinden im Sprengel die Anschaffung und Installation einer elektrischen Läuteanlage. Die Pflasterung der beiden Zugangswege zur Kirche (der Ostweg und der Nordweg) sind mittelfristig ebenfalls im Blick.
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü