Wichtige Informationen - Kirche-Lenzen-Lanz-Seedorf

Direkt zum Seiteninhalt
Aktuelles
Lenzen Am 12. September findet um 14.00 Uhr in der
St. Katharinen-Kirche die gottesdienstliche Einführung von
Pfr. Kostropetsch in seinen Dienst in der Ev. Kirchengemeinde Lenzen und in der Gemeinwesenarbeit der Region statt. Im Anschluss daran lädt die Kirchengemeinde Lenzen zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken ein.


Am Samstag, den 11.09. um 20.00 Uhr laden wir herzlich in die St. Katharinen- Kirche Lenzen zu einem Stummfilm mit Orgelmusik ein.
Es wird der Film "Faust" von Friedrich Murnau gezeigt und dazu werden Texte von Gerhard Hauptmann gelesen.










Lenzen am Dienstag, den 9. November
findet um 18.00 Uhr in der St.-Katharinen-Kirche Lenzen
eine Andacht zum Pogromgedenken statt.


1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN……………. hier in Deutschland.
Der Antisemitismus zieht sich wie ein unheilvoller Faden durch die Geschichte der Welt und ist auch nach dem Holocaust in Deutschland  nicht verschwunden. Gottesdienste in den gut 100 Synagogen finden  heute unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, hinter Sicherheitsglas  und unter Polizeischutz statt. Juden sind immer wieder verbalen oder gar tätlichen Angriffen ausgesetzt. Judenhass und Antisemitismus entlädt sich hier in Deutschland durch  linke, rechte und muslimische Gruppierungen oft über das Thema „Israel“, aber auch im Nahen Osten durch die gegenwärtigen Angriffe der  islamisch-fundamentalistischen Organisationen wie der Hamas im  Staat „Gaza“, die Israel jegliches Existenzrecht absprechen. An dieser Stelle wollen wir  durch Information das Verstehen und Kennenlernen fördern,  wie jüdisches Leben in Deutschland entstand, welche Herausforderungen bestanden und bestehen und was jüdisches Leben – auch in der  Fremde – kennzeichnet, bewegt und prägt. Wann kam es zur Einwanderung von Juden im Laufe der Jahrhunderte nach Deutschland?
Antike: Jüdische Händler bereisen die Provinzen des Römischen Reiches, so auch Germanien.
321. n.Chr.: Erste urkundliche Erwähnung einer jüdischen Gemeinde  in Köln.
10. Jahrhundert: Jüdische Familien aus Frankreich und Italien siedeln  in den Bischofssitzen entlang des Rheins.
Um 1300 kommen aus England und den französischen Kronlanden  vertriebene Juden nach Deutschland.
16. Jahrhundert: Sephardische Juden, aus Portugal vertrieben, lassen  sich in Hamburg nieder.
1880-1920: Auf der Flucht vor Pogromen suchen tausende Juden aus  Osteuropa und Rußland Zuflucht in Deutschland.
1990er Jahre: Rund 220.000 Menschen jüdischer Herkunft wandern  aus der ehemaligen Sowjetunion aus.
Jetzt llenken wir Ihre Aufmerksamkeit auf  die rechtliche Situation, wie sie im Laufe der Zeit in oft sehr unterschiedlicher Weise vorhanden gewesen ist.  Daran wird deutlich, wie lange der Kampf um Gerechtigkeit und  Gleichberechtigung als Volk gedauert hat.
Status und Rechte im Laufe der Zeit Römisches Reich: Juden haben als Bürger eine gewisse Autonomie,  die lokal aber sehr unterschiedlich ausgelebt und gestaltet werden  kann.
Frühes Mittelalter: Als die Kirche an Macht gewinnt, werden Juden  vermehrt diskriminiert und rechtlich ausgegrenzt. Unter dem unerträglichen Schimpfwort „Christusmörder“ finden zunehmend lokal begrenzte,  aber auch regional ausgeweitete Pogrome statt.
Mittelalter: Juden stehen außerhalb der christlichen Ständegesellschaft Umfassende Berufsbeschränkungen: Juden sind u.a. Händler, Gelehrte, Ärzte und Geldwechsler (nach der Einführung des kirchlichen  Zinsnahmeverbotes im 12. Jahrhundert sind sie dann eher Geldleiher). Schutzstatus: Juden müssen an Stadt- / Landesherren hohe Sonderabgaben zahlen. Sie haben nur eine eingeschränkte Freizügigkeit und  vielfach wird ihnen Grundbesitz verwehrt.
Aufklärung bis Ende 19. Jahrhundert: Es folgt ein langer Prozess der Emanzipation der Juden von einer diskriminierten Minderheit zu  gleichberechtigten und assimilierten Staatsbürgern.
Nationalsozialismus: Juden werden diskriminiert, vertrieben, deportiert und in den KZs vernichtet.
Seit 1949: Das deutsche Grundgesetz regelt das Recht auf deutsche Staatsbürgerschaft.
Lenzen auch wenn der November noch weit hin ist, möchten wir Sie jetzt schon zur gottesdienstlichen Feier des Martinstages einladen. Wir wollen diesen Tag am Freitag, den 12. November begehen und beginnen um 17.00 Uhr in der Kirche. Der anschließende Martinszug führt dann traditionell zum Martinsfeuer auf dem Körbitz, wo Gegrilltes und Getränke bereitstehen.
Gottesdienste in Lenzen...
finden auf Beschluss des Gemeindekirchenrates nach Ostern wieder wöchentlich sonntags
um 10.30 Uhr in der Kirche statt.

Sie sind herzlich eingeladen!
Bitte beachten Sie die Hygieneschutzmaßnahmen.


  
Gottesdienstknigge …………..……………..….

Wir sind dankbar, dass wir wieder Gottesdienste auf den Dörfern  feiern dürfen.
Deshalb bemühen wir uns, die vom Gesetzgeber vorgegebenen Rahmenbedingungen umzusetzen und die von der Landeskirche empfohlenen Regelungen für die Gottesdienste zu beachten:

  1. Abstandsregel 2 m in jeder Richtung, der sowohl in der Sitzordnung der Kirche, als auch beim Hinein- und Herausgehen aus der Kirche beachtet werden soll.

  1. Bitte vermeiden Sie körperlichen Kontakt, (kein Händeschütteln, kein gemeinsames Berühren von Gegenständen etc.)

  1. Auch wenn der Mund- und Nasenschutz vom Gesetzgeber in Brandenburg für Gottesdienste nicht vorgeschrieben ist, ist er sinnvoll und empfehlenswert.

  1. Auf den Gemeindegesang sollte verzichtet werden, da er ein höheres Infektionsrisiko birgt als das Sprechen. Die Gottesdienste werden daher musikalisch anders gestaltet sein als gewohnt.

  1. Auf die Kollektensammlung während des Gottesdienstes wird verzichtet. Es wird am Ausgang des Gottesdienstes gesammelt.  

  1. Im Eingangsbereich der Kirche wird es die Möglichkeit zur Handdesinfektion geben.

  1. Grundsätzlich werden die Kirchen zur Gottesdienstzeit offen sein, um das Berühren von Türklinken, Handläufen etc. zu vermeiden.
TELEFONGOTTESDIENST ………………………….
In der Corona-Zeit hat die Ev. Kirchengemeinde Wusterhausen begonnen, Telefon-Gottesdienste anzubieten. Diese Gottesdienste am Telefonhörer sind sehr gut aufgenommen und „besucht“ worden.
Es ist eine gute Möglichkeit auch über die Zeiten des fehlenden realen Gottesdienstes in der Kirche mitei-nander und mit Gottes Wort verbunden zu sein.
Dieses gilt für die Corona-Zeit, aber auch für Menschen, die aus Krankheitsgründen den Gottesdienst nicht besuchen können oder denen ein regelmäßiger Gottesdienst fehlt.
Wollen Sie nicht auch einmal an so einem Gottesdienst per Telefon teilnehmen? Probieren Sie es mal aus.
Jeden Sonntag findet um 10:30 Uhr in Wusterhausen Gottesdienst statt, der über das Telefon übertragen wird.

Und so funktioniert es:
1. Zwischen 10:25 Uhr und 10:30 Uhr am Telefon einwählen:   0221- 65048856
(Es entstehen neben den regulären Kosten für ein Gespräch ins Festnetz keine weiteren Kosten. Bei einer Festnetz-Flatrate ist der Anruf kostenlos.)
2. Warten Sie kurz die Aufforderung ab und dann geben Sie die PIN ein: 094 268
3. Sie werden danach aufgefordert werden, Ihren Namen zu nennen. Dadurch wissen die, die bereits dabei sind, wer sozusagen den Raum betreten hat
und dabei ist. Und dann hören Sie einfach zu und lassen sich beschenken.
So einfach ist das. Und sie haben Gottes Wort durch einen Gottesdienst im Handumdrehen zu Hause.
TIP: Legen Sie sich das Gesangbuch bereit.

Das Lenzenzener Pfarr- und Gemeindehaus wird saniert und zu einem Gemeindezentrum umgebaut.                                                                                                                               
Nach einem langen planerischen und finanzplanerischen Vorlauf steht die Finanzierung.
Wenn die Bauarbeiten beginnen, wird die Gemeinde mit den Wintergottesdiensten umziehen. Ebenfalls wird das Gemeindebüro ausgelagert werden.
Würde uns jemand von den Lenzenern helfen, wenn es ans ausräumen und umziehen geht? Wir können jede Hilfe gebrauchen.
Bitte melden Sie sich schon mal bei Peter Krause oder Norbert Nußbaum. Dann können wir Sie ansprechen, wenn es losgeht.
Eine Vergrößerung des Gemeindesaales, die Neugestaltung der sanitären Anlagen, eine klarere Trennung der privaten Pfarrwohnung von den gemeindlichen Räumen, Umzug und Vergrößerung des Gemeindebüros … das sind einige Inhalte des Gesamtprojektes, das von der Städtebauförderung und der Regionalförderung LEADER großzügig unterstützt wird. In Zukunft wird das Ev. Gemeindezentrum als Versammlungsort offen sein für örtlicheVereine, Parteien und Einrichtungen und so gemeinsam mit dem Rathaus und der Burg im Stadtkern ein gutes Dreieck für Einwohner und Gäste bilden. So werden in Zukunft u.a. die Musikschule, die landeskirchliche Gemeinschaft, der Heimatverein lunkini e.V. und die CDU Nutzer und Gäste unseres Gemeindezentrums werden.
Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Lk 6,36
Zurück zum Seiteninhalt